Im Rahmen der Jubiläumsaktivitäten entsteht mit dem «Cirque de Sissach» ein einzigartiges Gemeinschaftsprojekt des Turnvereins und Musikvereins Sissach. Turnerinnen und Turner zeigen akrobatische Höchstleistungen, während der Musikverein als Live-Orchester den Soundtrack liefert. Das Motto: "Wir bringen Artistik und Blasmusik auf Augenhöhe zusammen". Die Mischung aus Salti, Akrobatik, humoristischen Darbietungen und mitreissenden Melodien soll alle Generationen begeistern ? ist zwar ohne Raubtiere, aber trotzdem mit Gänsehautgarantie.
Der Musikverein Sissach, die Jugendmusik Regio Sissach (JMRS) und die Regionale Musikschule Sissach (RMS) organisieren zusammen "Detektiv Allegro - der 2. Fall", ein Konzert mit Blasorchester und Detektiv für Kinder. Mit der Figur des Detektiv Allegro geht Andri Mischol in seiner Rolle auf die Kinder zu und betreibt Musikvermittlung und Nachwuchsförderung in direktester Form. Im 2. Fall muss Detektiv Allegro einen Übeltäter finden, der ein Konzert sabotiert. Der Papagei namens «Goliath», der sehr gerne im Orchester mitspielen möchte und mit seinen Missetaten auf sich aufmerksam macht, wird am Schluss des Konzertes entlarvt. Er wird getadelt, zu guter Letzt darf er dennoch mit dem Orchester ein Triangelkonzert spielen.
Die Ausgabe Nr. 9 startete um 10.45 Uhr mit einem kleinen Fussmarsch zum Bahnhof Sissach. Mit dem Bus ging es danach zur Postautohaltestelle Hirschen in Diegten. Wieder zu Fuss wanderten wir bei herrlichem Wetter und 24 °C Richtung Naturschutzgebiet Chilpen. Ein Abzweiger führte uns zum feinen Apéro beim neuen Zuhause der Organisatoren der Wandervögel 9.0, Alex Buser und Möps Gisler. Weisswein, Bier, Speck in Pflaumen gewickelt und selbstgemachtes Schlangenbrot - wau! Wer mochte konnte auch die eigene Zwischenverpflegung auf dem Turbo Grill brutzeln lassen. Auch Maria Zumbrunn, unsere Dirigentin und notabene Ureinwohnerin auf dem Witschberg, stiess zum Apéro hinzu. Mit neuer Energie ging es danach weiter mit sanften Anstiegen und ebenso Gefälle über Stock und Stein. Einmal an der Sonne, dann wieder im Wald und Schatten wanderte es sich über den Gisiberg zur Tenniker Fluh und von dort über das Reussli zurück nach Sissach. Nach fast 12 km fand die 9. Ausgabe ihren Schlusspunkt im Restaurant Verdi bei einem gemütlichen z?Nacht - die einen mit einem "Sonnenbrand", andere mit Muskelkrämpfen als Garnitur.
Dr Batze uns Weggli. Schwierig war die Entscheidung für einige passionierte Banntägler als klar wurde, dass der Besuch des kant. Musikfestes am 24. Mai in Laufen mit dem Sissacher Banntag kollidierte. Umso besser und grösser war die Überraschung, als das tiefe Blech - Organisator des Grillabends - einen Minibanntag aus dem Hut zauberte, das auch für Schamauchen. Bei der Besammlung auf dem Nebikeparkplatz wurde der Banntaghut verteilt, zwar ohne Flieder - der war schlicht nicht mehr aufzutreiben - aber immerhin. Stotzig ging es bergauf zur Kernenweid, wo eine bzw. zwei weitere Überraschungen warteten. Erste: Ganz nach Banntagstradition gab es ein Waldfest mit Jubiläumsbier. Zweite: Obendrauf gabe es die originale Banntagsrede 2025 von originalen Banntagsredner Rolf Wirz vorgetragen. In der Bierkellerhütte wartete kein Grill sondern das banntägliche "Suppe mit Spatz", im originalen Banntagsgeschir und hervorragend zubereitet von Felix "Fätze" Gisler. Als Phaltis gab es als "Züpfli f em i" sogar noch ein Banntagsglas.
Der 22. Juni war ein herrlicher Sommertag. Angesagt war aber nicht die Badi sondern ein Umzug durchs Dorf. Der Grund war ein traditioneller. Die Turenerinnen und Turner wurden vom Eidg. Turnfest in Lausanne abgeholt.
Das Auffahrtständeli auf der Sissacherfluh hat Tradition, das Wetter auch. Der Morgen war recht kühl und die Sonne setzte sich erst allmählich durch. Für den traditionellen MVS-Grillplausch nach dem Konzert brauchte es dann aber schon bald einen Sonnenschirm und Sonnencreme.
Der 24. Mai 2025 war ein Datum, das in unserem Event-Kalender lange und intensiv, und um es jugendlich auszudrücken, ?vorgeglüht? hatte. Es war unser Wettbewerbstag am Kantonalen Musikfestes in Laufen, einem Tag der Bewertung, der Aufregung, aber auch der gemeinsamen Freude an der Musik. Die Monate der Vorbereitung lagen hinter uns. Seit Januar herrschte dort maximal Stereokultur auf den Notenständern. Auf dem linken Kanal spielte unser Selbstwahlstück «Compostella» von Thierry Deleruyell, auf dem rechten das vom Kantonalverband vorgegebene Pflichtstück «A Hero?s Tale» von Bert Appermont. Wie wir diesen Tag erlebten, welches Resultat wir erspielten kann im Vereinsheft Nr. 30 auf der Homepage nachgelesen werden.
Alle fünf Jahre wieder. Die Sissacher mega war ein voller Erfolg. Das tolle, angenehme Frühsommerwetter zog viele Besucher an. Entsprechend brummte auch unser Grill-, Blätzlibrot und Hotdogstand - dieses Jahr aber ohne Pommes im Angebot. Die Standmiete wäre schlicht zu hoch gewesen um auch noch ein Extra-Frittenzelt aufzustellen. Am Sonntag war der Zauber auch schon wieder vorbei, innert Stundenfrist unser Stand abgebaut und ein letzter Halt beim Verdi zum z'Nacht angesagt. Die Abschlussrechnung: erfreulich!
Zu den Musiktage gibt es hier in der Galerie einige Bilder. Für das Vorbereitungskonzert sind es ein paar weniger, was aber der Grösse des Anlasses zuzuschreiben ist. Zwei Vereine stellten sich einer Vorabbewertung durch den Juror Thierry Rau. Der einladende Verein war der MVS, als Gast kam der MV Gelterkinden nach Sissach. Abgerundet wurde der Anlass mit einem feinen Apéro und natürlich der strengen Bewertung des Jurors. Schliesslich galt es die Schwachpunkte zu erkennen und diese in den verbleibenden zwei Wochen bis Laufen auszumerzen.
Einmal mehr war das Wetter auch an diesem sehr erfreulichen Anlass super. Zum Hochzeitsapéro eingeladen hatten unsere zwei Trompeter: innen Claudio und Nadia Wilda. Die Arbeitsteilung war klar. Wir kredenzten unser Hochzeitsständeli, der Dietisberg den feinen Apéro und Petrus das schöne Wetter.
Erstmals in der Vereinsgeschichte gab es keinen Altjahreshock sondern einen Neujahreshock organisiert vom Flöten- und Oben Register. Eingeladen wurde zum Apéro vor die Scheune unseres Tubisten Lukas Bürgin. Dort gab es neben "Kling-Kling", Salzigem auch mit Speck ummantelte und gegrillte Datteln. Drei Gehminuten weiter war im Gemeindesaal Itingen für den Hock aufgetischt. Ein Salatbuffet, Schinken im Teig und das selbstgemachte Dessertbuffet war das kulinarische Lineup. Zur Unterhaltung liessen sich die Flötis einen musikalischen Wettbewerb einfallen. Es galt 10 Musikstücke von ABBA anhand von ein paar gespielten Takte zu erkennen. Der Gag dabei war, dass die Flötis nicht "quer" spielten sondern vertikal. In rund 1'000 Übungsstunden (das ist leicht übertrieben) wurden die Stückschnipsel auf Block-, Alt-, Sopran und sonstigen Flöten einstudiert. Um es vorwegzunehmen - das machte die Wiedererkennbarkeit nicht einfacher. Trotzdem gabe es ein paarmal das Punktemaximum zu vergeben - Chapeaux. Die drei Preise mussten ausgelost werden.